Hörenswertes im Bistum Erfurt

Hörenswertes im Bistum Erfurt

Vorträge, Interviews und Predigten

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00:00:06: Hörenswertes, Ihr Podcast aus dem Bistum Erfurt und der katholisch-theologischen

00:00:10: Fakultät

00:00:11: der Universität Erfort.

00:00:20: Herzlich willkommen bei Hörenswertes im Bistüm Erfourt!

00:00:24: Sommerzeit heißt für Erf hurt auch Domstufenfest Spielzeit.

00:00:28: ab dem siebten August werden wieder die Treppenstufen hoch zum Erfurter Dom drei Wochen lang bespielt und zwar dieses Jahr mit Jesus Christ Superstar bekannt für die Musik von Andrew Lloyd Webber und den Text von Tim Rice.

00:00:42: Über dieses Musical oder diese Rock-Oper spreche ich Niklas Wagner, Leiter des katholischen Forums im Land Thüringen.

00:00:49: Heute mit Bartholomews Parkulski.

00:00:51: Er ist Konzert und Musiktheater Dramaturk am Theater Erfurt und für die Dramaturgie bei den Domstufenfestspielen in diesem Jahr verantwortlich.

00:00:59: Herzlich willkommen Herr Parkulsky!

00:01:00: Ja guten Morgen.

00:01:01: Ich freue mich sehr dass ich hier sein darf.

00:01:03: Ich habe jetzt vorhin gesagt musical bzw rockoper macht es da eigentlich einen Unterschied?

00:01:08: beziehungsweise was is denn Jesus Christ Superstar jetzt eigentlich?

00:01:12: Schwierig zu sagen, also man hat damals Ende der sechziger Anfang der siebziger als Tim Rice und Andrew Lloyd Webber das Stück komponierten bzw.

00:01:25: konzipierten dass als ja Rockoper bezeichnet.

00:01:30: Das war der erste Begriff den sich tatsächlich dafür verwendet haben.

00:01:35: Es war konzipiert eigentlich als Konzeptalbum auf einer Schallplatte, zweimal fünfzig Minuten.

00:01:43: Und es sollte eben von vorne bis hinten... Das muss man selber beurteilen ob das geglückt ist oder nicht eine Komposition sein die aufeinander aufbaut.

00:01:56: Im Konzeptalbum so in der Art von Saat & Peppers Lonely Hearts Club Band von den Beatles aus dem Jahr sechsundsechzig war das.

00:02:05: Dabei war's so dass die Stücke nicht unbedingt aufeinander aufbauen, aber lose miteinander verbandelt sind.

00:02:13: Und so sollte das im Prinzip auch sein bei Jesus Christ Superstar.

00:02:18: und daraus ist dann eben diese Rock-Oper entstanden.

00:02:22: heute sagt man wahrscheinlich eher Musical dazu.

00:02:25: Das ist der gängigere Begriff.

00:02:27: darunter können sich die Menschen, die Musical-Affinen eher etwas vorstellen als unter einer Rockoper in den Sechzigern Mitte der Sechziger, Ende der Sechsziger ist dieses Genre quasi entstanden mit her.

00:02:44: Das war ein erstes Musical, eine erste Rock-Oper die tatsächlich die Rockmusik in den Fokus stellte.

00:02:52: Genau und es macht schon einen großen Unterschied im Musicals.

00:02:55: Es ist nämlich oftmals so... Ich erzähle jetzt einfach mal ein bisschen.

00:02:59: Ja bitte gerne!

00:03:00: In Musicals ist es nämlich oftmal so nicht immer aber oftmals verbindenden Text zwischen den einzelnen Musiknummern gibt.

00:03:09: Und das gibt es eben bei einer Rockoper nicht unbedingt!

00:03:15: Es war eben konzipiert für eine Schallplattenaufnahme, es wurde gar nicht daran gedacht diese Stück auf die Bühne zu bringen, dass sollte erst mal zu einer Schallplattenpressung kommen und deswegen gibt es diese verbindeten Texte dazwischen nicht.

00:03:28: und deswegen passt eigentlich Rock-Oper ziemlich gut, auch wenn es mit Opa gar nicht so viel aufgrund des Genres, aufgrund der Musik gar nicht sehr viel zu tun

00:03:38: hat.

00:03:39: Denke ich jetzt gerade an Anna Tefka was sie vor zwei Jahren ja gegeben worden ist und in der Hinsicht wieder anders ist.

00:03:44: Da spielen ja diese verbindenden Texte die Sie erwähnt haben eine Rolle.

00:03:48: Bei Anna Teufka war's vor allem so dass das eigentlich ein Schauspiel oder als Schauspiel bezeichnend mit Musik weil die Gewichtung zwischen Text- und gesungenen Text dann doch einen ziemlich großen Unterschied darstellt.

00:04:03: Also die gesprochenen Texte nehmen da sehr viel Raum ein, die Musik ist auch dabei!

00:04:12: Dann gehen wir mal wieder zurück zu Jesus Christ Superstar.

00:04:15: Worum geht's da eigentlich in Kürze?

00:04:21: Man könnte sagen es sind im Prinzip die letzten sieben Tage Jesu auf Erden tatsächlich an Ka-Woche, so heißt das mit meiner Sicht an die Ka-Woche gebunden.

00:04:36: Es fängt an einem Freitag an es geht über den Samstag dann in Palmsontag bis eben zum Karfreitag und man bekommt ja die letzten Handlungen von Jesus mit Man bekommt die letzten Stationen, die wichtigen Stationen zB Das Abendmahl ist mit hinein geflochten dann der Verrat an Jesus zum Beispiel, also eben die letzten sieben Tage vor der Kreuzigung.

00:05:05: Aber eben nur bis zur Auferstehung und das ist das Interessante, die spielt bis auf die letzte Nummer dieses Instrumental spielt die Aufersteinung gar keine Rolle.

00:05:15: Also das Stück endet quasi am Karfreitag?

00:05:17: Kann man das so sagen?

00:05:18: Genau

00:05:19: es ist dann eben noch diese letzte musikalische Nummer angeschlossen.

00:05:23: wo?

00:05:25: Das muss man wissen, das kann man nachlesen.

00:05:28: Da gibt es keine Hinweise in der Musik um was es da geht.

00:05:32: Es ist aber im Prinzip eine Bibelstelle wo es um die Grablegung geht.

00:05:39: Wie eng lehnen sich denn Webber und Rice an die Evangelientext?

00:05:42: An dir diese eine Woche quasi berichten?

00:05:49: Ja also Ich sage mal, die Hauptgeschichte wird von den beiden schon aufgenommen.

00:05:55: Es gibt so ein paar Zusammenfügungen der nicht jetzt mal von Figuren zum Beispiel was Maria Magdalena angeht da werden verschiedene Figuren in eine zusammengefügt genau die den Evangelien eigentlich gar nicht so entsprechen.

00:06:11: genau das jetzt mal als Beispiel genannt.

00:06:13: aber im Prinzip ist es weitestgehend die Erzählungen aus den verschiedenen Evangelien.

00:06:20: Die Evangelien in sich sind ja auch schon sehr unterschiedlich, bringen einen unterschiedlichen Fokus auf das Geschehen...

00:06:27: ...dann auch unterschiedliche Abläufe?

00:06:29: Genau, genau!

00:06:30: Das eine habe ich gerade nicht im Kopf.

00:06:32: Es beginnt mit der Geburt Jesu und es wird dann weitergeführt.

00:06:38: setzt den Fokus eher auf das Ende von Jesus.

00:06:41: Ich glaube, dass Johannes Evangelium ist dann eher so, dass es auch – ich hoffe, das habe ich jetzt nicht durcheinander gewürfelt -, dass sieht den Tod von Jesu nicht als Ende oder als negatives Ende der Geschichte sondern eher als etwas Positives und was Aufstrebendes wie ich das verstanden habe.

00:07:02: Es wird auf jeden Fall, das sage ich mal so getreutet vor dem Hintergrund, dass es eben um Erhöhung auch geht.

00:07:08: Ja genau.

00:07:08: In der

00:07:08: Erhörung von Jesus ja?

00:07:10: Also das ist in Sicht.

00:07:11: die vier Evangelien sind sicher schon nicht geschlossen und mein Eindruck ist, dass man sich aus den verschiedenen Evangelien eben dem bedient was einem wichtig ist für die eigene Handlung, das was man selber ausdrücken wollte Beiden bei Weber und Reis vor allem eine besondere Perspektive, die sie einnehmen.

00:07:36: Was so in den Evangelien nämlich nicht vorkommen – das ist der Unterschied!

00:07:41: Sie nehmen eine bestimmte Perspektiva ein, und zwar die von Judas.

00:07:44: Nach der Overtüre bekommt Judas sofort das Wort beginnt über seine Zweifel zu singen im Prinzip.

00:07:53: Und was finde ich ganz spannend?

00:07:54: Judas ist eine Figur, die als Apostel in den evangelien eigentlich gar nicht so gewichtig die, wie ich finde sehr aufgewertet wird ob man das nun gut findet oder schlecht von Tim Reis und Andrew Lloyd Webber.

00:08:10: Und man bekommt viele Szenen eben aus dem aus dem Fokus aus der Perspektive von Judas mitgeteilt.

00:08:16: genau und der sieht und das ist ein ganz wichtiger Punkt, ein ganz wesichtiger Aspekt Der sieht Jesus als Mensch und gar nicht unbedingt als apotheotisch gesprochen als irgendwie eine überhöhte, vielleicht Gottesähnliche Figur.

00:08:34: Sondern der sieht ihn als Mensch mit seinen Fehlern aber auch mit seinen Fähigkeiten und das ist ganz, ganz wichtig in diesem Stück überhaupt.

00:08:43: Das ist ja insofern auch interessant weil Judas in der Tradition er wirklich immer nur der Verräter ist und jetzt da im Jesus Christ Superstar hat doch ne sehr andere zumindest in einen Anklängen auch positiv besetzte Rolle hat.

00:08:57: Es gab ja dazu auch Proteste bei den ersten Aufführungen, wenn wir mal auf die Entstehungsgeschichte schauen jetzt so ein christliches also mit einem christlichen Inhalt versehenes Musical oder eine Rock-Oper Ende der Sechziger Anfang der Siebzigerjahre wie stellt sie sich denn da dieser Entstehhungsschichte des Werks?

00:09:16: Ich fang mal hinten an.

00:09:21: Ja gerne!

00:09:24: Sehr spezielle U-Aufführung, das war eine Skandalöseaufführungen tatsächlich.

00:09:30: Wie ich ja gerade ausgeführt hatte, war es eigentlich gar nicht geplant, das szenisch umzusetzen.

00:09:35: Man hat sich eben aufgrund der hohen Schallplattenverkäufe doch dafür entschieden, dass zu tun und... Das brauchte ein bisschen, das waren Prozesse bis man dann auch den richtigen Regisseur fand, der das eben auf die Szene brachte.

00:09:54: Und man muss sich vorstellen dass Stück lief in einem Theaters wurde gespielt in einem Theater und draußen vor den Türen versammelten sich tatsächlich in Scharen verschiedene christliche in Anführungszeichen Gruppen also wirklich allerlei Koleur die das Stück extrem kritisierten.

00:10:16: Die sagten dass der, so wie sie ihn verstanden, biblische Jesus gar nicht in den Stück implementiert ist.

00:10:27: Sondern, dass viele Dinge ausgelassen wurden und das Göttliche gar keine Rolle spielt.

00:10:34: Dass man die Auferstehung am Ende weglässt – das war ein großes Akrileg im Prinzip für ... die christlichen Gemeinden, die sich dann versammelten vor den Pforten des Theaters.

00:10:44: Auf der anderen Seite gab es auch eine jüdische Gruppierung oder mehrere jüdischen Gruppierungen, die kritisierten, dass die Priester sehr negativ dargestellt werden.

00:10:54: Das ist ein im Prinzip negativen Blick auf das Judentum in dem Stück gab und das ist erstmal gar nicht gut angekommen.

00:11:03: Ich meine in Weißrussland Bulgarien ist das Stück heute immer noch verboten.

00:11:09: Man darf es nicht spielen aufgrund dieser religiösen Themen, die da angetastet werden, die vielleicht nicht in dem Sinne der Menschen oder der Politik oder der Kirche wie auch immer so ausgeführt werden, wie man's eigentlich erwarten würde in den verschiedenen Kreisen.

00:11:28: Das ist quasi der inszenatorische End Punkt, die Uraufführung.

00:11:33: Genau.

00:11:34: Dem dann auch ein Film folgte, in den israel meinig gedreht wurde.

00:11:40: Angefangen hat das alles ja quasi Mitte der nineteen sechziger als Tim Rice und Andrew Lloyd Webber zusammen kamen.

00:11:50: damals noch sehr junge Studenten, die aufeinandertrafen fünfundsechzig und dann auch gleich ihr erstes Stück konzipierten schrieben dass tatsächlich Jahr zweitausendfünf Uhr aufgeführt wurde.

00:12:05: Es folgte als zweite Stück ein relativ bekanntes über Josef, also Josef.

00:12:13: Das war zumindest schon mal ein erster Schritt in eine Richtung.

00:12:18: Sie waren beide und sie sind es bis heute gar nicht unbedingt religiös sagen sie Also Jim Rice und Andrew Lloyd Webber Aber sie merkten das diese religiösen Themen Sie dann doch sehr ansprachen.

00:12:32: Und ich weiß das über Tim Rice, dass er sich in seiner Jugend schon immer die Frage gestellt hatte warum hat Ponzius Pilatus eigentlich so agiert?

00:12:44: So entschieden wie er es tat damals.

00:12:46: Warum ... Warum hat er sich nicht anders entschieden?

00:12:50: Er hätte die Möglichkeit dazu gehabt und versuchte sich in die Figuren die Theaterfiguren hineinzudenken und sich das selbst zu fragen, wie hätte er an seiner Stadt gehandelt?

00:13:08: Und das war so ein erster Anhaltspunkt Jesus zum Fokus eines Stücks zu machen.

00:13:15: Das bauten sie tatsächlich auch aus!

00:13:17: Sie wollten Jesus nahbarer machen – das ist eine Entscheidung.

00:13:24: ein mehr oder minder Zitat, das kriege ich jetzt nicht ganz genau hin.

00:13:27: Aber Absicht war Jesus von den Kirchenglasfenstern herunterzuholen, nahrbarer zu machen, den Menschen zu vermitteln – dass das eigentlich in erster Linie eine historische echte Figur war, deren Handeln dann interpretiert wurde, theologisch.

00:13:55: Und die beiden Erschaffer konnten damals schon auf einen relativ großen Fundus an Musik und Texten zurückgreifen, den sie innerhalb von drei, vier Jahren geschrieben hatten.

00:14:14: Und nahmen diesen Fundus als Werkzeugkasten und bauten darauf hin diesen Jesus

00:14:23: aus.".

00:14:24: Und das hatte ich ja gesagt, es war immer geplant und das war Usus damals eine Schallplattenaufnahme hinzubekommen.

00:14:39: Sie planten vielmehr das quasi in zwei Teile aufzuteilen also die Vorderseite und die Rückseite.

00:14:45: Und diese mehr war wohl nicht möglich um die fünfzig Minuten ... zu behandeln, also fünfzig Minuten Länge auf beiden Seiten.

00:14:57: So dass man auf gute zwei Stunden kann.

00:15:02: Ja und es war ein unglaublich großer Erfolg!

00:15:06: Also diese Schaltbleiten gingen tatsächlich weg wie warme Semmeln sagt man... Und aufgrund dessen entschied man sich dann was eigentlich gar nicht erste Intention war die Stück dann auch weg vom Schallplattenspieler aus dem Zuhause auf die große Bühne zu bringen.

00:15:26: Und das alles entstand in einer Tradition, das ist vielleicht auch noch mal wichtig von so eine Art... Also die Gesellschaft wandelte sich damals in den Sechzigern.

00:15:39: also man war in der Nachkriegszeit.

00:15:42: Der Korea Krieg war langsam vorbei Die USA hatten einen neuen Krieg angefangen oder sich zumindest daran beteiligt Der Vietnamkrieg war Mitte der Sechzigerjahre am Schwelen und daraufhin gab es sehr viele gesellschaftliche Umwandlungen.

00:16:02: Man versuchte freier zu agieren, die Flowerpower Bewegung war da zum Beispiel ganz en vogue, alles viel freier ... freie Ansage, die freie Liebe war da im Fokus.

00:16:20: Man unterstützte das quasi durch Drogenkonsum.

00:16:24: Genau, Woodstock war gar nicht so weit entfernt, ... ... neunzehnneunundsechzig genau und aus all diesen freiheitsliebenden ... ... Antikriegsannahmen-Gefühlen genau baute sich das so auf.

00:16:39: Und es spielt natürlich dann auch zusammen mit dieser persönlichen Perspektive beziehungsweise ... ... Entscheidung von Royce und Weber... Blick oder welchem Schwerpunkt sie da drauf setzen wollen, natürlich auch eine Rolle um das Musical oder die Oper dann entsprechend einordnen zu können.

00:16:54: Weil Sie gerade Woodstock erwähnt haben, Sie kündigen ja im Teezer an und der Musik merkt man an dass Woodstock noch nicht weit zurück lag.

00:17:01: wie äußert sich das denn konkret?

00:17:03: Das ist eben diese Rockmusik tatsächlich.

00:17:06: also wir werden auf den Drumstufen auch eine Rockband hören.

00:17:12: Also die wird nicht physisch auf den drumstufen zu sehen sein Die wird neben dem Orchester platziert im Theater auf der Bühne.

00:17:22: Der Klang wird dann per Glasfaser übertragen, aber man hört diese Rockmusik aus der Tradition der vielleicht fünftiger Jahre kommend überschwappend in den Sechzigern.

00:17:38: Ich hatte ja auch schon die Beatles erwähnt genau.

00:17:41: Wenn wir jetzt mal konkret auf die Erfurter Umsetzung schauen... Könnte ich mir vorstellen, das wirkt recht herausfordernd.

00:17:47: Wir haben unterschiedliche Tage, wir haben sehr unterschiedliche Handlungsorte den Tempel, den Saal des letzten Abendmals, Golgotha

00:17:54: etc.,

00:17:55: aber Sie haben natürlich auf den Domstufen keine Umbau-Technik wie es im Theater, im großen Haus vorhanden wäre?

00:18:01: Wie gehen Sie damit um?

00:18:02: Ja, wir müssen sehr kreativ sein auf den siebzigdomstufen die wir haben.

00:18:07: Ich kann ja mal kurz das Bühnenbild beschreiben und dann erzählen, wie wir damit umgehen.

00:18:10: also wir haben uns dafür entschieden insgesamt sieben überdimensionale Bilderrahmen auf die Dormstufen zu stellen, die alle so ein bisschen angeschrägt sind.

00:18:22: Das ist ganz interessant perspektivisch wenn man darauf guckt.

00:18:27: Das is nicht ganz symmetrisch.

00:18:28: das ist sehr gut arrangiert finde ich.

00:18:33: Ästhetisch schön fürs Auge!

00:18:35: Es gibt hochaufgestellte, sechs hochauf gestellte Perspektivisch die Treppe hinauf wandeln, also sechs Stück und in der Mitte ist ein ... nicht diagonal.

00:18:50: Ein horizontaler Bilderrahmen gelegt oder über den ein kleiner Umbau geschehen kann.

00:19:01: Also alles andere.

00:19:03: Die sechs anderen Bilderrahm sind im Prinzip fest im Bühnenbild verankert und dieser siebte, der lässt sich kippen.

00:19:12: Der lässt sich um überlegen, forty-fünf Grad nach unten kippe.

00:19:16: Das ist so ein kleiner Bühneffekt!

00:19:18: Wir sind natürlich nicht im Theater.

00:19:22: Wir können nichts aus den Zügen von oben fahren lassen wir können kaum was... Zu viel will ich nicht verraten, kaum etwas von den Seiten rechts und links hineinfahren lassen.

00:19:32: Wir könnten sehr viel übers Licht gestalten.

00:19:36: den Fokus, die Konzentration des Publikums auf bestimmte Orte lenken indem wir

00:19:45: ganz

00:19:50: leicht ausgedrückt im Prinzip an dem Ort das Licht ausschalten.

00:19:54: An dem anderen einen Fokus setzen mit dem Licht.

00:19:59: Wir sind so ein bisschen was das Licht angeht natürlich an die Tages- und Nachtzeit gebunden, also wir fangen auch ein bisschen später an.

00:20:07: Ich glaube das war bei Burheim auch schon zwanzig dreißig.

00:20:11: Das ist einfach den den Lichtverhältnissen geschuldet dass wir Also es wird so sein, dass wir tatsächlich erst im zweiten Akt wenn's dann ein bisschen abgedunkelt ist Den Lichteinsatz Tatsächlich wahrnehmen können.

00:20:28: Im ersten Akt ist das noch ein bisschen schwierig.

00:20:30: Wir haben zum Beispiel auch Mittel, das Video einzusetzen oder einen Video einzu setzen.

00:20:36: Es gibt unten unter oder an der Vorderseite gibt es eine ja mehr-oder minder Video Wand wo wir was projizieren können.

00:20:46: da werden Bibelsprüche für diese vierundzwanzig einzelnen Szene projiziert werden um dann nochmal eine andere Ebene zu kreieren.

00:20:56: und vor allem im zweiten Akt wird es dann einen vermehrten Einsatz des Videos und aber auch das Lichtes geben.

00:21:03: Es ist dann geplant auf so kleine, fast wie sowieso Leinwände zu projizieren.

00:21:13: die Leinwerende werden im zweiten Akt in die Bilderrahmen hineingezogen Und man sieht dann so ikonographische Aufnahmen des Jesus-Darstellers also Ausschnitte aus seinem Gesicht Die sehr so an ikonografischer Bild gemälde Erinnern.

00:21:30: Genau, das finde ich ... Habe ich noch nicht gesehen?

00:21:32: Bin ich sehr gespannt drauf!

00:21:35: Und genau... Das wird das Bühnenbild sein.

00:21:39: Es wird so sein dass wir an der Oberfläche schon die letzten sieben Tage natürlich die letzten Siebentage Jesu erzählen werden und auch darstellen werden in den einzelnen Bilderrahmen immer mal wieder über die ganze Szene beziehungsweise über dieses ganze Stück erzählt, dargestellt.

00:21:57: Aber wir werden auch darüber hinausgehen.

00:21:58: Es ist Peter Lund's Intention gewesen, dass er darüber hinaus ein bisschen an die Passionsfestspiele zum Beispiel in Oberammergau gedacht hat und da so ein bisschen großflächiger aufwärts zum Beispiel.

00:22:14: mehr will ich nicht verraten?

00:22:16: Sie wollen was sagen!

00:22:17: Ich merke das schon die ganze Zeit.

00:22:18: Es wird zum Beispiel zu Beginn eine Art Krippenspiel geben.

00:22:21: also wir werden den Kleinkind Jesus tatsächlich auf der Bühne haben ... in einer Szene.

00:22:27: Genau.

00:22:27: Auch spannend!

00:22:28: Mir ging tatsächlich durch den Kopf, in der ... ... Vorankündigung ist auch die Rede davon dass es Musical eine Zeitreise... ...durch zweitausend Jahre

00:22:36: bietet.

00:22:39: Wie kann ich mir das denn vorstellen?

00:22:40: Ich meine Sie haben ja vorhin gesagt, das bezieht sich eigentlich auf diese letzten Tage Jesu.

00:22:45: und jetzt wie passt das mit dieser Zeitreisen zusammen?

00:22:49: Wir werden da viel über die Kostüme zum Beispiel machen.

00:22:54: wir werden einige modernere Ansätze verwenden.

00:22:58: Wir werden in einer Szene, wir zum Beispiel auch ganz explizit – das ist als große Kritik gemeint – Waffen auf der Bühne haben.

00:23:10: Das war also Schusswaffen.

00:23:12: Es war vor zweitausend Jahren natürlich noch ganz unmöglich und das ist z.B.

00:23:17: so ein Aspekt!

00:23:18: Wir werden über die Kostüme relativ modern gestaltet sind.

00:23:22: Ich habe da auch noch keins gesehen.

00:23:23: Das wird am Samstag jetzt zur Klavier-Hauptprobe das erste Mal der Fall sein, dass wir da allen technischen Gegebenheiten mit den Kostümemasken und so weiter zusammenkommen auf der Bühne und das das erste mal sehen dann auch in einem bis dahin hoffentlich gut gestalteten Licht.

00:23:42: Und dann werden wir uns das ansehen wie die Kostüme gestaltet sind.

00:23:45: Die sind relativ modern – das hatte ich ja schon gesagt genau!

00:23:49: Und das ist so ein Aspekt der so verschiedene verschiedene Epochen abbildet.

00:23:54: Wir sind in der Heute Zeit, wir sind in einer Zeit vor vielleicht fünfhundert Jahren...

00:23:57: Genau!

00:23:59: Gibt es noch weitere Vorabhinweise zu der Erfurterinszenierung die Sie unseren Hörerinnen und Hörern mit auf den Weg geben möchten?

00:24:06: Ich finde das immer ganz spannend und wichtig zu wissen für das Publikum was das eigentlich alles bedeutet, was wir da machen.

00:24:15: also jetzt nicht spezifisch Jesus Christ Superstar besprechen, sondern insgesamt die Domstufen-Festspiele sind Jahr für Jahr einfach ein... Für das Publikum ein wahnsinnig tolles Spektakel.

00:24:29: Eine tolle Gelegenheit!

00:24:31: Das Theater Erfurt mit ganz vielen tollen SpezialistInnen zu sehen – mit Gästen und ich möchte nochmal sensibilisieren dafür dass wir tatsächlich ein ganzes Jahr darauf hinarbeiten.

00:24:47: Also jetzt nicht nur was die Proben angeht, sondern das ganze Technische drumherum.

00:24:52: Die ganze Organisation!

00:24:54: Das ist einfach wahnsinnig aufwendig.

00:24:57: Wir sind seit einigen Jahren dazu übergegangen eine große Firma zu engagieren, die das Auditive abdeckt.

00:25:06: Das können wir alles gar nicht selber stemmen weil es mittlerweile so auf einem technischen Niveau ist... Darüber hinaus zum Beispiel, ein Aspekt der ganz wichtig ist.

00:25:19: Das erzähle ich auch immer in meinen Einführungen zu den Domstufen festspielen.

00:25:23: Das Orchester und das wird auch dieses Jahr wieder so sein – es ist seit Corona so – spielt auf der Bühne im Theater.

00:25:30: Und die Vierhundertfünf-Hundert Meter vom Theater bis zum Dombplatz werden insofern quasi überbrückt dass wir den Ton, der in dem Augenblick gespielt wird im Theater per Glasfaser Also fast auf die Millisekunde genau, da gibt's eine kleine Verzögerung.

00:25:49: Wird dann auf den Dom, wird dann auf die Domstufen übertragen und das ist dann immer... Es ist einfach ich kann mir das nicht so richtig!

00:25:57: Ich finde es total abgehoben.

00:25:58: Ich kann das einfach technisch gar nicht nachvollziehen, physikalisch gar nichts nachvollzieht dass das möglich ist.

00:26:04: Ich staune da jedes Jahr darüber was die Technik alles möglich macht.

00:26:10: Genau und dass dieser Ton dann übertragend wird Gleichzeitig auch noch das Bild vom Orchester hat, vom Dirigenten.

00:26:17: Das ist ja immerhin wichtig, dass die Sängerinnen, die auf der Bühne stehen, auf den Domstoffen stehen, dass sie den Dirigent mitbekommen, der ja die ganze musikalische Leitung innehat.

00:26:26: Genau!

00:26:27: Das ist einfach ein wahnsinniger Aufwand da die Tribüne hinzustellen.

00:26:30: Es dauert zwei Tage glaube.

00:26:32: ich habe jetzt beobachtet.

00:26:33: Ich bin dann im Urlaub immer wieder vorbei gegangen und ich bin also wirklich Jahr für Jahr erstaunt was Was das für ein Aufwand ist und was wir immer wieder ganz spektakelhafter auf diese Domstufen zaubern, muss man eigentlich sagen.

00:26:50: Das ist wirklich... also unglaublich toll!

00:26:55: Wirklich?

00:26:55: Und ich kann jedem nur empfehlen sich das einmal anzusehen.

00:26:59: Also das vergisst man nicht so schnell.

00:27:00: Es ist wirklich spektakulär.

00:27:02: Das kann ich aus meinen bisherigen Erfahrungen mit den Domstufenfest spielen, auf jeden Fall bestätigen.

00:27:08: Man merkt die Begeisterung und die Vorfreude, die sie da mit reinbringen.

00:27:15: Jetzt ist es ja so, dass Jesus Christ Superstar nicht zum ersten Mal auf dem Domstofen läuft – das gab's schon mal im Jahr zwei Tausend Fünf –.

00:27:22: wie oft wurden oder werden Sie denn darauf angesprochen?

00:27:25: Also von außen gar nicht so häufig tatsächlich.

00:27:30: wird das nicht an mich herangetragen.

00:27:32: Ich möchte Ihnen was erzählen von gestern, da saß ich in der Probe und habe mich kurz mit dem Inspezienten unterhalten.

00:27:39: Luz Kral war vor einiger Zeit noch, vor einigen Spielzeiten noch im Chor Und er hat tatsächlich auch zwei tausend fünf mitgewirkt an der damaligen Inszenierung die ja jetzt schon gute zwanzig Jahre her ist.

00:27:51: Und dann hatte mir an einer bestimmten stelle gesagt ach guck mal da an der Stelle saßen wir vorne am Rand am Bühnenbild und haben Joints geraucht.

00:28:01: Aber so einen halben Meter große Joints, das war damals die Szene.

00:28:05: Die stand damals für Freiheit usw.

00:28:08: Das fand ich extrem witzig!

00:28:11: Genau ist eine schöne Anekdote, die er mir da mitgeteilt hat.

00:28:14: Und es bringt ja ein bisschen auch die Frage auf was ist denn gleich im Verglichen mit dem Jahr zwei Tausend Fünf?

00:28:20: Was ist anders?

00:28:22: Die Musik ist

00:28:22: gleich.

00:28:24: Wir haben tatsächlich einen ganz anderen Ansatzpunkt.

00:28:27: Wir

00:28:28: hatten ein überdimensionales Kreuz vor die Domstufen aufgebaut.

00:28:35: Das leuchtete, das hatte so ein bisschen Disco-Anmutungen vielleicht genau.

00:28:44: und tatsächlich war es so als Peter Lund und Hank Irwin Kittel zusammen kamen und so die ersten Ideen sondierten wie sie denn die Aufführung im Jahr war Peter Lundz.

00:28:59: Erste Idee, lass uns da ein übergroßes Kreuz auf die Turmstufen bringen und diese Idee wurde aber relativ schnell wieder abgesagt weil das dann doch eine viel zu große Parallele gewesen wäre auch wenn man das Kreuz vielleicht auf die Stufen gelegt hätte.

00:29:20: Das war also nicht möglich und Da hat man eben umgeschwenkt und sich überlegt was andere Aspekte wären, die vielleicht interessant sind.

00:29:30: Und man kann durch diese Bilderrahmen für die man sich ja jetzt entschieden hat den nicht nur mit dem Licht aber eben auch durch die Bilderrahm wunderbar den Fokus des Publikums auf die verschiedenen Szenen lenken.

00:29:43: Sie müssen sich vorstellen wenn wir da und das kommt ab und zu mal vor über hundert Menschen auf diesen Stufen haben Trotz der guten Technik.

00:29:53: also wenn sie die Augen zumachen und nur hören hören sie über die Lautsprecher, von welcher Position die Protagonistinnen singen.

00:30:03: Und doch ist es manchmal so wenn eben diese Masse auf den Stufen versammelt ist haben Sie doch Schwierigkeiten aus dieser Menge Menschen herauszufiltern visuell um der Handlung tatsächlich zu folgen.

00:30:15: das war tatsächlich bei einer Tefka manchmal schwierig Das liegt einfach an der Bühne.

00:30:25: Es ist extrem, extrem schwer eine Riesenherausforderung und das war auch bei LaboM im zweiten Akt immer eine große Herausforderung da die Menschen herauszufiltern, die da jetzt die Haupthandlung voranbringen.

00:30:40: Genau!

00:30:42: Das ist ne gute Lösung glaube ich mit diesen Bilderrahmen.

00:30:46: Die Protagonistinnen treten aus den Fast so wie tableau vivant müssen sich das vorstellen aus den bildern hinaus und Gehen in die handlung hinein oder andersherum gehen in die bilderrahmen um.

00:30:59: Ja, dass mutet manchmal sowieso ein gemälde an es ist ganz ganz interessant gestaltet

00:31:03: klingt auf jeden fall spannend Und was dieses ja auch soweit ich das zumindest sehr Neuerung ist, dass es zu Jesus Christ Superstar auch ein Seminar an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Erfurt gegeben hat und mit dem sie auch zusammengearbeitet haben.

00:31:21: Mit den Studierenden die da teilgenommen haben.

00:31:24: Da stellt sich natürlich mir die Frage Haben Sie von den Studieren vielleicht auch irgendwelche Inhalte-, Ideen-, Denkanstöße mit übernommen?

00:31:32: Also wir haben uns in einem ersten Schritt zusammengesetzt Die Frau Paula Greiner-Bär und ihre StudentInnen.

00:31:44: Lustigerweise kamen dann noch ein paar Studierende von der HFM dazu aus Weimar.

00:31:50: Schule für Musik,

00:31:51: genau!

00:31:52: Das war auch ganz interessant.

00:31:55: Die haben nämlich immer mal wieder oder Jahr für Jahr einen Seminar zur Musikgeschichte.

00:32:05: Ist jungsweise zum Musiktheater in der Musikgeschicht.

00:32:08: Und das hat durch Herrn Arne Langer, meinen Chef, den Geschäftdramaturg des Theater Erfurtz.

00:32:15: Der das ein oder andere Seminar hält an der HFM.

00:32:19: Genau hat es wunderbar gepasst.

00:32:20: Dann haben wir uns in einer relativ großen Gruppe zusammengefunden und haben erst mal über dieses Stück geredet.

00:32:26: Haben darüber geredeht um was es geht.

00:32:31: Da war ich sehr dankbar über ganz viele theologische Aspekte dessen gesprochen.

00:32:39: Ich handhabe das immer so, und das mache ich zum Beispiel sehr gerne mit PraktikantInnen, mit HospitantInnnen.

00:32:47: Mit Menschen die zu uns kommen und Einblick in unsere Prozesse haben wollen... ...ich bin immer sehr dafür dass sie auch was mitnehmen!

00:32:57: Und deswegen habe ich mich relativ früh dazu entschieden und es kam hier sehr gelegen, relativ früh da zu entschieden dass ich sie auch mitwirken lassen möchte.

00:33:06: Denn das, was die geäußert haben in diesen Zusammentreffen, die wir hatten, das fand ich so bereichernd, so stark... ...dass ich mich dafür entschieden habe, dass Sie Texte beisteuern und zwar Texte für das Programmheft.

00:33:22: Und die hab' ich auch eins zu eins übernommen und so wird es auch veröffentlicht im Programmheften.

00:33:27: Die haben ganz, ganz kluge Gedanken geäussert und haben Anstöße geliefert für meine eigenen Gedankengänge dazu.

00:33:37: Also es war insofern bereichernd, ich hatte diesen Input von außen und zwar vom Profis.

00:33:44: Super!

00:33:45: Und das was ich ihnen liefern konnte waren im Prinzip Inhalte aus dem Prozess... Aus den Proben.

00:33:57: Die werden jetzt auch in der kommenden Woche zu einer der Endproben kommen quasi noch mal als Abschluss tatsächlich.

00:34:05: Die können sich dann den allerletzten Schritt vor der Premiere nochmal anschauen, die Sängerinnen, die sie jetzt schon kennengelernt haben im Prozess, dann im Kostüm in Maske auf dem Original-Bühnenbild auf den Domstufen sehen.

00:34:22: Ich glaube das wird eine ganz tolle Sache!

00:34:24: Das wird denen auch glaub ich... im Kopf bleiben und die noch einige Zeit beschäftigen.

00:34:31: Dann stellt sich für unsere Hörerinnen immer die zentrale Frage, gibt es denn auch Karten?

00:34:38: Ich habe vorgestern von der Kasse gehört dass wir mittlerweile ellenlange Wartelisten haben weil es nämlich der Fall ist und so gut ausverkauft Das stimmt nicht, so gut verkauft waren wir stand jetzt noch nie.

00:34:55: es sind tatsächlich keine Karten mehr zu bekommen.

00:34:57: Also wirklich nur noch vereinzelte und da muss man unglaublich viel Glück haben falls mal jemand ich frage mich warum das der Fall sein soll seine karte zurückbringt umtauschen möchte.

00:35:08: wie auch immer.

00:35:10: also ich musste muss da leider sagen Das heißt leider, für uns ist es natürlich super dass das Stück so angenommen wird.

00:35:17: Wir spielen Jesus Christ Superstar in einer Kulisse die eigentlich besser nicht sein kann.

00:35:22: Es gibt... ...an der Oberfläche zumindest kein besseres Stück.

00:35:26: was zwischen Dom und Severi Kirche passt als eben Jesus Christ superstar.

00:35:32: Und wir sind sehr glücklich dass das so wahnsinnig toll angenommen werden spricht aber auch für unsere Arbeit glaube ich In den letzten Jahren, wir spielen ja nie auf den Domstufen schon über dreißig Jahre, aufgebaut haben.

00:35:49: Da sind wir eigentlich sehr stolz drauf.

00:35:52: Herzlichen Dank Herr Prokulski für dieses Gespräch über die diesjährigen Domstufenfestspiele mit Jesus Christ zu Pesta!

00:35:58: Sehr gerne, herzlichen Dank.

00:36:00: Gerne möchte ich Sie, liebe Interessierte noch auf zwei Begleitformate hinweisen.

00:36:04: Die Katholisches Forum im Land Thüringen und das Theater Erfurt gemeinsam anbieten.

00:36:09: Im ersten davon schauen wir am Mittwoch dem neunzehnten August auf Maria Magdalena & Judas – die Vertraute und den Verräter wenn man es plakativ sagen will!

00:36:19: Im zweiten Format widmen wir uns am MittWoch dem sechsohnzwanzigsten August der Frage wie wird man eigentlich Superstar?

00:36:25: Und warum wurde gerade Jesus zu einem

00:36:27: solchen?!

00:36:28: Beide Formate beginnen um achtzehn Uhr dreißig.

00:36:30: Sie haben also genug Zeit, um erst die beiden Vorträge zu besuchen und anschließend ab zwanzig über dreißzig eine Aufführung auf dem Domplatz zu erleben, sofern sie schon Karten haben.

00:36:39: Herzliche Einladung auf jeden Fall dazu!

00:36:42: Hier im Podcast geht es an den kommenden drei Freitagen mit dem schon erwähnten Seminar zu Jesus Christ Superstar weiter.

00:36:49: Studierende der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Erfurt haben sich mit einigen Personen und Personengruppen, die in der Rockoper wichtige Rollenspielen näher beschäftigt.

00:37:00: Und ihre Ergebnisse stellen sie hier am Mikrofon vor!

00:37:03: Den Anfang machen wir am kommenden Freitag mit einem genaueren Blick auf Maria Magdalena.

00:37:08: Kommen Sie bis dahin gut durch die Woche!

00:37:19: der

00:37:21: Universität Erfurt.

Über diesen Podcast

Spannende Vorträge und Interviews aus dem Bistum Erfurt,
aufgenommen bei Veranstaltungen des Katholischen Forums,
der katholisch-theologischen Fakultät Erfurt
sowie Fortbildungen im Bistum Erfurt.
Feedspot listet uns unter den 20 besten katholischen, deutschsprachigen Podcasts und laut anderer Podcast-Charts gehören wir zu den etablierten Christentum-Podcasts.
Einfach hörenswert!

von und mit Niklas Wagner (Katholisches Forum Thüringen), Matthias Hülfenhaus (Fortbildung), Juliane Körber (Onlineredaktion), Sophie von Kalckreuth (Universität Erfurt), Ayline Plachta (Missio)

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